Schwangerschaft mit Katzen
Flöhe
Kastration der Hündin
Gesund alt werden
Chippflicht in Österreich
Achtung Gift ??!!
Chirurgie
Oder: Wie schütze ich mich vor Toxoplasmose?
Die Infektion des Menschen mit Toxoplasma-Oozysten löst bei Kindern und Erwachsenen keine oder nur sehr schwache Symptome aus (wie eine leichte Grippe oder Verkühlung).
Bei schwangeren Frauen kann es (obwohl sie selbst keine Symptome entwickeln) zu einer Infektion des Fötus kommen, die zu schweren Missbildungen oder zum Abort führt.
Die Katze ist das einzige Tier, das Toxoplasma-Oozysten mit dem Kot ausscheiden kann. Sie infiziert sich entweder schon im Mutterbauch oder später durch rohes Fleisch. Ein bis drei Wochen nach der Infektion scheidet sie Toxoplasma-Oozysten mit dem Kot aus, und zwar etwa zwanzig Tage lang. Junge Katzen haben starken Durchfall, bei älteren Tieren verläuft die Erkrankung meist ohne Symptome. Die Toxoplasmose heilt von selbst aus. Wenn sich die Katze im späteren Leben wieder infiziert, kommt es zu keiner oder nur minimaler Oozystenausscheidung.
Eine Infektion des Menschen durch direkten Kontakt mit Oozysten ausscheidenden Katzen ist sehr unwahrscheinlich. Da sich die Oozysten erst außerhalb der Katze weiterentwickeln müssen um infektiös zu werden, kann auch der Kontakt mit frischem Katzenkot keine Infektion auslösen. Die Katzen selbst putzen sich die Oozysten bereits vor deren Weiterentwicklung aus dem Fell.
Ob Ihre Katze Ausscheider ist, kann man untersuchen:
In Mitteleuropa haben 70-90% aller Katzen eine Toxoplasmose-Infektion durchgemacht, aber nur 0,1-6% der Katzen scheiden Toxoplasma-Oozysten mit dem Kot aus.
Da die weiterentwickelten Toxoplasma-Oozysten über Monate bis Jahre in der Umwelt überleben, sollten werdende Mütter folgende Vorsichtsmaßnahmen ergreifen:
In Österreich werden schwangere Frauen serologisch auf Toxoplasmose untersucht. Wenn Sie bereits Toxoplasmose positiv sind, sind Sie und Ihr Kind vor einer möglichen Infektion geschützt. Wenn Sie Toxoplasmose negativ sind, sollten Sie versuchen, das Risiko einer Infektion zu vermeiden.
Die Katze ist nicht die einzige, und schon gar nicht die wichtigste Infektionsquelle für Toxoplasmose. Eine Schwangerschaft bedeutet nicht, dass Sie sich von Ihrem Liebling trennen müssen. 
Wenn Sie auf Ihrem Tier einen Floh gefunden haben, dann ist das nur die Spitze des Eisbergs: Nur 5% der insgesamt vorhandenen Flöhe sind auf dem Tier, der Rest ist in der Umgebung von Hund oder Katze: im Hundekorb, auf der Kuscheldecke, im Bett, auf der Couch, in den Teppichschlaufen und Bodenritzen.... Jeder weibliche Floh legt ungefähr 50 Eier pro Tag. Und das zwei Wochen lang, bevor er stirbt.....
Folgende Präparate gegen Flohbefall kann ich Ihnen empfehlen: Damit es gar nicht erst dazu kommt....
Zur Vorbeugung von Flohbefall.
Diese Mittel sind nicht auf schnelles Töten der Flöhe ausgerichtet, sondern verhindern in erster Linie ihre Vermehrung. Wenn Ihr Tier bereits Flöhe hat, dauert es zu lange, bis sie auf diese Weise "ausgestorben" sind.
Zur Flohbekämpfung bei Befall:
Diese Liste umfasst wirksame und für Mensch und Haustier weitgehend ungefährliche Mittel zur Flohbekämpfung. Bitte beachten Sie, dass "biologische" Flohhalsbänder oft das Chrysanthemen- Gift Pyrethrum enthalten, und keineswegs unbedenklich sind. 
....häufig gestellte Fragen – und die Antworten.
Seit Asta nur mehr bei Nacht und Nebel Gassi gehen darf und die Rüden aus der Nachbarschaft regelrecht das Haus belagern, ist es Thema Nummer Eins in der Familie:
Sollen wir die Hündin kastrieren lassen, oder nicht? Und: Wie sagt man jetzt eigentlich richtig: Kastrieren oder Sterilisieren?
Unabhängig von Geschlecht und Tierart versteht man unter Sterilisation die Unterbindung des Ei- oder Samenleiters, während bei der Kastration die Hoden oder Eierstöcke entfernt werden. Das bedeutet, dass bei einem sterilisierten Tier die Produktion von Sexualhormonen in den Geschlechtsorganen weiterhin stattfindet, und daher der Geschlechtstrieb erhalten bleibt. Der Rüde wird also weiterhin versuchen, die Hündin zu decken, die Hündin weiterhin läufig werden. Nach der Kastration fehlen die Sexualhormone, die Hündin wird nicht mehr läufig, der Rüde verliert das Interesse an läufigen Hündinnen. Daher werden unsere Haustiere kastriert.
Was spricht für die Kastration? Und was spricht dagegen?
Die Vorteile:
Asta wird nicht mehr läufig. Das bedeutet: keine Belästigung durch Rüden, keine zyklusbedingten Gebärmutterbeschwerden, keine Scheinträchtigkeit. Außerdem ist bei frühkastrierten Hündinnen das Risiko, an Brustdrüsenkrebs zu erkranken, deutlich geringer, als bei nichtkastrierten. Ein nicht unerheblicher Vorteil, denn Brustdrüsenkrebs (Mammatumor) ist eine der häufigsten Tumorerkrankungen bei älteren Hündinnen.
Nachteile, die man eventuell in Kauf nehmen muss:
Bei bestimmten Hunderassen kann es im Alter bei kastrierten Hündinnen zum unwillkürlichen Harnträufeln kommen. Diesem Problem kann durch veränderte Operationstechniken und geeignete Medikamente begegnet werden. Gelegentlich kommt es bei Hunden mit langem, rotem, glänzendem Deckhaar (Spaniel, Irish Setter) zu einer Zunahme des Wollhaares.
Wie ändert sich Astas Charakter nach der Kastration?
Gar nicht. Das Verhalten des Hundes bleibt gleich. Wer hofft, durch die Kastration einen allzu verspielten Hund zu "beruhigen", wird enttäuscht werden.
Wird Asta nach der Kastration dick werden?
Nein. Nicht kastrieren macht dick, sondern zu viel Futter. Nach der Kastration hat die Hündin einen etwas geringeren Nährstoffbedarf. Wenn Sie die Futtermenge gleich nach der Operation anpassen, gewöhnt sich Ihr Hund schnell an die neue "Normaldosis".
Kann Asta durch die Operation an Osteoporose erkranken?
Nein. Die Entfernung der Eierstöcke hat beim Hund nicht dieselbe Wirkung wie beim Menschen. Während bei der Frau ein Zyklus nach dem anderen abläuft, machen die Eierstöcke der Hündin "Ruhepausen". Je nach Individuum können zwischen zwei Läufigkeiten sechs oder mehr Monate liegen. Eine kastrierte Hündin ist also nicht im "Wechsel", sondern verhält sich wie sonst auch in der Zeit zwischen den Läufigkeiten.
Ab welchem Alter kann Asta kastriert werden ?
Während man früher eine oder mehrere Läufigkeiten oder sogar Trächtigkeiten abgewartet hat, empfehlen wir heute, Hündinnen vor der ersten Läufigkeit, das heißt: mit ca. 6 Monaten, zu kastrieren. Es hat sich nämlich herausgestellt, dass das Risiko an Brustdrüsenkrebs zu erkranken für die Hündin umso kleiner wird, je weniger oft sie läufig war.
Asta ist noch nicht ausgewachsen. Wird sie kleiner bleiben, wenn sie jetzt schon kastriert wird?
Nein. Auf das Körperwachstum hat der Kastrationszeitpunkt keine Auswirkung.
Ist eine Hündin, die nicht läufig wird, nicht etwas Unnatürliches?
Nein. Die eigentlich unnatürliche Handlung ist doch die, eine läufige Hündin nicht decken zu lassen. Oder?
Wie läuft so eine Operation ab?
In unserer Ordination werden Hündinnen unter Inhalationsnarkose kastriert. Das bedeutet, sie atmen während der Operation - entsprechend dem humanmedizinischen Standard - Narkosegas ein, das über einen Tubus direkt in die Luftröhre geführt wird. Diese Narkose ist besonders schonend für den Organismus, und die Narkosetiefe kann jederzeit den Bedürfnissen des Hundes angepasst werden.
Während der Operation werden Puls, Atmung und Sauerstoffsättigung des Blutes überwacht, und jede Hündin bekommt eine Infusion zur besseren "Verdauung" des Eingriffs.
Durch eine kurze Allgemeinuntersuchung vor der Operation versichern wir uns, dass Herz und Lunge in Ordnung sind, und eine kleine Blutuntersuchung gibt uns genaue Informationen über die Belastbarkeit von Leber und Nieren. 
Altersvorsorge bei Hund und Katze
Altern ist keine Krankheit, sondern ein biologischer Vorgang, der im Laufe der Jahre zu verminderter Anpassungsfähigkeit auf innere und äußere Belastungen (Stress, Krankheitserreger) führt. Belastungen, die ein junges Tier "mit links" wegsteckt, können im Alter zu langwierigen Erkrankungen führen. Für einige dieser Erkrankungen gibt es keine Heilung, aber eine Verlangsamung des Krankheitsfortschritts ist möglich. Je früher sie also erkannt und behandelt werden, desto besser ist das gesundheitliche Stadium, an dem wir sie "anhalten" können.
Ab wann ist ein Tier alt?
Verschiedene Tierarten haben eine unterschiedlich lange Lebenserwartung. Auch innerhalb der Art ist sie abhängig von Rasse (Siamkatzen werden meist älter als Perser), Größe, Fütterung ( dicke Tiere altern und sterben früher), Haltungsbedingungen (kastrierte Tiere leben deutlich länger), und der individuellen Krankheitsanfälligkeit.
Allgemein kann man sagen, dass große Hunde mit 6- 8 Jahren alt sind, kleine Hunde und Katzen mit 8- 10 Jahren.
Was ändert sich im Alter?
Der Bedarf des Tieres an Eiweiß in der Nahrung steigt, der Energiebedarf nimmt ab. Es gibt spezielle Futtermittel und Vitaminmischungen für ältere Tiere, die darauf die geänderten Bedürfnisse abgestimmt sind. Zahn- und Zahnfleischerkrankungen nehmen zu, Magen und Darm arbeiten langsamer und sind anfälliger, Leber und Niere zeigen erste Verschleißerscheinungen, Blasensteine und Harnwegserkrankungen treten auf.
Chronisch überlastete Gelenke (auch die Bandscheiben!) beginnen zu schmerzen, die Herzleistung nimmt ab, Atemprobleme können die Folge sein. Wetterumschwünge belasten Kreislauf und Gelenke mehr als früher. Ältere Tiere hören, sehen und riechen schlechter, auch das Gedächtnis lässt nach. Der Hormonhaushalt kann aus dem Gleichgewicht geraten, Diabetes oder Schilddrüsenprobleme entstehen. Die Haut als Barriere zur Außenwelt wird trockener, schlechter durchblutet und damit empfindlicher.
Tumorerkrankungen können in den verschiedensten Organen auftreten.
Noch bevor die ersten Symptome auftreten werfen viele dieser Erkrankungen "ihren Schatten voraus". Wenn sie bei Vorsorge- Untersuchungen erkannt werden, lassen sie sich vermeiden oder durch rechtzeitige Maßnahmen positiv beeinflussen. Die ersten Symptome treten damit später auf, das Leben des Tieres bleibt länger unbeschwert. Aber auch bei bereits vorhandenen Erkrankungen können oft Schmerzen verringert und ein langsameres Fortschreiten unaufhaltsamer Prozesse bewirkt werden. Früherkennung bedeutet hier Lebensverlängerung.
Ab wann sind Altersvorsorge- Untersuchungen sinnvoll?
Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen sollten beginnen, wenn das Tier gesund ist. So erhält man die individuellen Gesundwerte, die mit den späteren Befunden verglichen werden.
Für die Katze sind Vorsorgeuntersuchungen ab 8 Jahren sinnvoll, für Hunde kleiner Rassen ab 10 Jahren, für Hunde großer Rassen ab 8 Jahren.
Wie schaut die Vorsorge- Untersuchung aus?
Die Altersvorsorge- Untersuchung bei Hund und Katze umfasst eine gründliche Allgemeinuntersuchung, Blutwerte und die Erstellung des Harnstatus (Morgenharn).
Wenn sich dabei Hinweise auf eine Erkrankung ergeben, können weiterführende Untersuchungen (Röntgen, Ultraschall, Endoskopie, spezielle Laboruntersuchungen) angeschlossen werden.
Wenn Sie an einer Vorsorgeuntersuchung für ihr Tier interessiert sind, vereinbaren Sie bitte einen Termin, damit wir genug Zeit für eine gründliche Untersuchung haben. Lassen Sie sich unseren Fragebogen zur Untersuchung geben, damit Sie wissen, worauf Sie besonders achten sollen. Harnbehälter erhalten Sie in der Ordination. 
Der Mikrochip ist eine Art winziger Computer in einer Hülle aus Glas (2mm Durchmesser, 11 mm lang), in den eine Nummer einprogrammiert ist. Er liegt unsichtbar unter der Haut des Tieres und kann nicht verloren gehen oder verändert werden. Mit speziellen Lesegeräten kann die Nummer abgelesen und die Identität des Tieres bei der Internationalen Tierregistrierungsstelle ermittelt werden.
Lesegeräte, mit denen gechippte Tiere identifiziert werden können, gibt es dort, wo Findlinge hingebracht werden: In den Tierheimen, bei allen Grenzübergängen, teilweise bei Polizeiposten und bei Tierärzten.
Wie wird der Mikrochip unter die Haut gebracht?
Er wird mit einer eigenen Injektionsnadel unter die Haut implantiert. Diese Injektion tut nicht mehr weh als eine Impfung. Eine Narkose ist deshalb nicht nötig.
Gibt es eine Strahlungsbelastung für Menschen oder für den Hund? Nein.
Der Chip ist inaktiv, er sendet keine Signale aus und enthält auch keine Batterie. Nur durch das Lesegerät, das Radiowellen im Niederfrequenzbereich sendet, wird der Chip kurz aktiviert und die einprogrammierte Nummer ablesbar. Dieses Signal ist sehr schwach, daher gibt es für jede Tierart eine festgelegte Stelle, an der der Chip liegen soll.
Kann der Mikrochip unter der Haut wandern?
Moderne Chips haben einen Wanderungsschutz, dadurch bleiben sie lebenslang an der Implantationsstelle. Wird der Chip bei sehr jungen Tieren implantiert, kann es passieren, dass sich durch das Wachstum die Lage des Chips verändert, ohne dass der Chip selbst gewandert wäre.
Gibt es verschiedene Mikrochips?
Transponder zur Tierkennzeichnung werden von drei verschiedene Herstellerfirmen angeboten. Früher konnte jeder Chip nur vom Lesegerät der Herstellerfirma gelesen werden. (Ob Ihr Tier mit einem solchen Chip gekennzeichnet ist, können Sie leicht überprüfen: die alten Chips haben einen 10- stelligen Code.) Seit 1998 enthalten alle Chips 16- oder 15- stellige Codes, die von jedem Lesegerät abgerufen werden können.
Funktioniert das System auch im Ausland?
Die ersten drei Stellen des Codes enthalten die Landeskennung für Österreich, sodass auch im Ausland verloren gegangene Tiere identifiziert werden können. Bei der internationalen Tierregistrierungsstelle sind unter der Codenummer die Daten des Tieres und des Tierbesitzers gespeichert. Adress- oder Besitzerwechsel können hier bekannt gegeben werden.
Wie alt muss ein Tier sein, damit man einen Mikrochip implantieren kann?
Da der Chip einfach nur unter der Haut liegt, gibt es kein Mindestalter für seine Verträglichkeit. Theoretisch könnte man bereits Welpen beim ersten Tierarztbesuch kennzeichnen.
Wann muss ich mein Tier chippen lassen?
Seit 1.6.2008 müssen alle Hunde bereits vor dem ersten Besitzerwechsel gechippt werden, also schon beim Züchter. Außerdem ist eine Registrierung bei einer anerkannten Datenbank vorgeschrieben, die verplichtente und freiwillige Angaben über Hund und Besitzer umfasst.
Hunde, die vor dem 1.6.2008 geboren wurden, müssen bis spätestens 31.12.2009 gechippt und registriert werden. Die Besitzer bereits registrierter Hunde haben bis dahin Zeit, die noch fehlenden Angaben nachzureichen.
Zu den häufigsten Symptomen, wenn ein Tier Gift GEFRESSEN hat, gehören Hecheln, Speicheln, Erbrechen, Durchfall, Zittern, ein aufgeschobener Rücken, Bauchschmerzen.
Es gibt aber auch Gifte, die über die Haut in den Körper gelangen oder eingeatmet werden. Manche Giftstoffe rufen gleich nach ihrer Aufnahme Vergiftungssymptome hervor, bei anderen dauert es länger.
Wenn Sie Ihr Tier beim Fressen verdächtig aussehender Substanzen beobachtet haben........ Nehmen Sie die Verpackung oder den übrig gebliebenen Rest mit. Vielleicht lässt sich dadurch später der Giftstoff identifizieren.
Wenn giftige Stoffe auf das Fell oder die Haut gelangt sind... Hindern Sie das Tier am Schlecken, versuchen Sie, so viel wie möglich abzuwaschen. Wenn Ihr Tier eigenartige Symptome zeigt und Sie den Verdacht haben, es könnte Gift aufgenommen haben....
SCHNELL ZUM TIERARZT!
Nehmen Sie die angebrochene Verpackung oder eventuell Erbrochenes mit. Folgende Informationen sind wichtig:
Wenn der Giftstoff nicht bekannt ist, muss versucht werden, das Gift noch im Darm zu binden oder den Körper auf andere Weise zu schützen. Wenn das Gift bekannt ist, kann möglicher Weise gezielt ein Gegengift eingesetzt werden.
Viele Medikamente, die man als Mensch bedenkenlos einnimmt, sind für Hunde und Katzen hochgiftig oder müssen ganz anders dosiert werden:
Geben Sie Ihrem Tier daher niemals:
Manche Lebensmittel sind giftig, wenn sie in sehr großen Mengen gefressen werden:
Schokolade: der Inhaltsstoff Theobromin kann von der Leber des Hundes nicht abgebaut werden. In Kochschokolade ist viel mehr Theobromin enthalten, als in Milchschokolade.
Zwiebel: nicht mehr als 15 g pro kg Körpergewicht, und das ist eine ganze Menge!!
Broccoli,
verschiedene Kohlarten,
Blei (Achtung: Auch Blei aus Schrotkugeln, die unter die Haut eingedrungen sind, kann zu einer schleichenden Bleivergiftung führen! )
Zimmerpflanzen: z.B. Weihnachtsstern,
Dieffenbachie, Schefflera, Stechpalme.... 
Das Plattenepithelkarzinom der Haut ist einer der häufigsten Tumoren der Katze.
Ähnlich dem Melanom beim Menschen hängt auch das Auftreten dieses Tumors mit der Sonneneinstrahlung zusammen.
Das Gesicht, und besonders die Ohren, sind in der Regel der „höchste Punkt“ einer gehenden Katze, und sie sind weniger dicht behaart als der restliche Körper. Besonders an der Ohrspitze ist das Fell sehr dünn, und weisse Haare lassen die Sonnenstrahlen besser auf die Haut durch. Deshalb finden sich Plattenepithelkarzinome häufiger im Gesicht (und besonders an der Ohrspitze) von weissen Katzen oder Katzen mit weissen Ohren.
Diese Katzen haben im Sommer oft gerötete, heisse Ohrränder, einen richtigen Sonnenbrand.
Im Lauf der Jahre kann daraus eine chronische Entzündung werden, die auch im Winter nicht mehr abheilt, und daraus entsteht dann der Tumor mit nässenden, blutigen, verkrusteten Ohrspitzen. Der Tumor „frisst“ sich von der Ohrspitze her durch das Ohr in Richtung Ohrbasis.
Wenn man bei einer solchen Erkrankung die Ohrmuschel der Katze entfernt, so dass der Tumor im Gesunden abgetrennt wird, ist die Katze vollständig geheilt.
Das zweite, gesunde Ohr sollte man aber im Auge behalten, da es dort später auch zu einem Ausbruch der Erkrankung kommen kann.
Erst in einer sehr späten Phase der Erkrankung beginnt der Tumor, Metastasen zu bilden. Sie liegen in der Regel in der Lunge und können mit einer Röntgenaufnahme festgestellt werden. Für diese Katzen gibt es leider keine Therapie mehr, die eine dauerhafte Heilung verspricht. Man kann dieser Tumorerkrankung übrigens auch bis zu einem gewissen Grad vorbeugen:
Besitzer weisser Katzen (die womöglich schon einmal einen Sonnenbrand an der Ohrspitze hatten) übertreiben sicher nicht, wenn sie ihren Katzen im Sommer die Ohren mit Sonnencreme einschmieren (möglichst hoher Lichtschutzfaktor)! 
![]() Katze mit Sonnenbrand am Ohr |
![]() Tumor am linken Ohr einer Katze |